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Ines Eck (* 11. Juli 1956 in Aue) ist eine deutsche Autorin, Grafikerin und Fluxuskünstlerin.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Leben und Wirken
  • 2 Werke
    • 2.1 Bücher
    • 2.2 Kompositionen aus Kompositionen
    • 2.3 Kompositionen aus Geräuschen
    • 2.4 MinimalARTheater im Ohr
    • 2.5 Komposition Film
    • 2.6 Anthologien
    • 2.7 Illustrationen
  • 3 Ausstellungen
    • 3.1 Einzelausstellungen
    • 3.2 Gruppenausstellungen
  • 4 Auszeichnungen
  • 5 Weblinks
  • 6 Einzelnachweise

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eck studierte bis 1987 Germanistik (Literatur-, Sprach-, Kulturwissenschaft) in Jena. Berufspraktikum Volksbühne Berlin. Seit 2003 lebt sie als Fluxuskünstlerin (Wort, Bild, Ton, Soziales) in Berlin. Sie argumentiert für eine bedingungslose Grundsicherung aller Bürger als Voraussetzung für Mitbestimmungsrechte über Arbeitsziele und Arbeitsbedingungen sowie für Demokratie. Sie wuchs als Tochter einer Literatenfamilie, Sina und Hubert Witt, in Leipzig im Umfeld von Autoren und Künstlern auf.

Eck erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, so zum Beispiel den Anna-Seghers-Preis („Förderung noch wenig bekannter Nachwuchsautoren aus deutschsprachigen und lateinamerikanischen Ländern“) der Akademie der Künste, Aufenthaltsstipendien der Akademie Schloss Solitude (1990), des Literarischen Colloquiums Berlin (1991), ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung (1994), ein Atelier-Stipendium Basel (1999), das Walter-Dexel-Stipendium Jena (1998) für ein „experimentelles und kompromissloses“ Werk, ein Aufenthaltsstipendium in Amsterdam (2000) und Unterstützungen des Kulturfonds, der Thüringer Landesregierung und des Bundespräsidenten. 2003 realisierte sie mit ihrem Arbeits- und Lebenspartner Torsten Kulick einen Atelieraufenthalt im Kunsthaus Tacheles, 2015 einen Gastaufenthalt in der Villa Massimo.

„Seiltänzerin und Grenzüberschreiterin... Das ist Ines Eck pur: Der Unruhe Grund geben und der Zeit eine Stimme. Ihre.“ (Martin Linzer / Theater der Zeit 1991) „Kunst funktioniert in Kultur, wie Forschung in Wissenschaft“, behauptete Ines Eck und gründete mit dem Komponisten Torsten Kulick 1992 eine Lebens- und Künstlergemeinschaft mit dem Webportal „Textlandschaft - Kunst als Abenteuer / Kunst als Weckreiz“[1] für ein „Work in progress“, sie integrierte ein Kulturfeuilleton.

Eck realisierte „Texte für Analphabeten und Internationale“, Grafiken zeigen Einflüsse von Pablo Picasso, Joan Miró und Marc Chagall, Fotocollagen in Gitterstrukturen. Kulick, Eck erarbeiten eine bibliophile Buchart, Klangskulpturen, Filmproduktionen, sie bauten die Kunstlandschaft Spandau auf, realisieren in Kooperation u. a. mit Aktion Mensch Workshops (Worte, Bilder, Töne, Soziales) mit Kindern in sozialen Brennpunkten.[2] und begründeten die „Imaginäre Akademie der Künste“.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steppenwolfidyllen. Roman. Zeitgeschichte I. Aufbau Verlag, Berlin, 1991. ISBN 3-351-01831-2
  • Sommer 89. Roman. Zeitgeschichte II. Jena 1996. Textlandschaft
  • Revoluschen: die Vereinigungsfeier findet im Theater statt. Roman. Zeitgeschichte III. Jena 1996. Textlandschaft
  • Mauer ist mein Hoppepferd. Lyrik. Jena 1996. Textlandschaft
  • Dramen. Jena 1996. Textlandschaft
  • Text für Analphabeten. Grafiken. Jena 1997. Textlandschaft
  • Im Rosenkranz. Episoden. Jena 1999. Textlandschaft
  • Und meine Tränen wurden rot. Kurzprosa. Berlin 2003. Textlandschaft
  • Regenbogengeschichten gebrannter Kinder. Roman. Zeitgeschichte IV. Berlin 1996/2004. Textlandschaft
  • Wedding ohne Hochzeit. Dialog. Berlin 2007. Textlandschaft
  • Selbst der Himmel weint. Bürgergeld statt Bürgerkrieg. Drehbuch. Berlin 2008. Textlandschaft
  • Putschisten im Fleisch. Drehbuch. Berlin 2012. Textlandschaft
  • Und meine Tränen wurden rot. Groschenreisen. eBook. Berlin 2013. Edition Kunstlandschaft
  • Tacheles. Zerstörung einer Utopie. eBook. Berlin 2013. Edition Kunstlandschaft
  • Mal er Ei / Hommage an van Gogh. FAZ. Wien 2016.
  • ...Mann...ohne...Eigenschaften... / Ein Gespräch mit Robert Musil in mir. Berlin 2016. Edition In Progress
  • Parkuhr im Unpolitischen / Heimatsuche. Berlin 1917. Edition in Progress

Kompositionen aus Kompositionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vereinsamte Geige / 1993. Textlandschaft.
  • Walzer im Blut / 1995. Textlandschaft.

Kompositionen aus Geräuschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eisschollen im Wind / 1997. Textlandschaft.
  • Undergroundsound / 1998. Textlandschaft
  • Rotierender Gesang / 1999. Textlandschaft
  • Tor Afrika / 2000. Textlandschaft
  • Öl im Hirn / 2003. Textlandschaft
  • Lärm um das Schweigen der Fische / 2004. Textlandschaft
  • Tunnel am Ende des Lichts / 2012
  • Kinder spielen in sozialen Brennpunkten Klavier / 2018
  • Vom harten Klang des Geldes / 2019

MinimalARTheater im Ohr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Romeo und Julia zwischen Tieren / Theater am Straßenrand / 1995. Textlandschaft
  • Die Puppe Emily / 1996. Textlandschaft
  • Die Weiber an die Macht / 1997. Textlandschaft
  • Werther sagt Lotte / 1997, HR, MDR, Textlandschaft
  • Verstummen des Zeitgeistes / 2015. Textlandschaft

Komposition Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tunnel am Ende des Lichts. SpielFilm. Berlin 2012. Textlandschaft
  • Schwanenseh. Im Vordergrund Krieg. SpielFilm. Berlin 2013. Textlandschaft
  • Leiche im Hirn. SpielFilm. Berlin 2014. Textlandschaft
  • Burn in Fantasy. SpielFilm. Berlin 2015. Textlandschaft
  • Faltenlos ist nur der Tod Spiel.Film. Berlin 2017. Textlandschaft.

Anthologien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Turmspringer und andere Erzählungen. MDR-Literaturanthologie Band 2. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Michael Hametner. Leipzig. ISBN 3-932545-23-0
  • Videoclip und andere Erzählungen. MDR-Literaturanthologie Band 5. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Michael Hametner. Leipzig. ISBN 3-932545-65-6
  • „frische deutsche texte“. Lesebuch zu den Festivals der „frischen deutschen literatur in thüringen“. Herausgegeben im Auftrag des Literaturbüros Thüringen von Jürgen Paasch und Jörn Luther. Köln 1994–98.
  • Provinz. Texte aus Thüringen. Jahrbuch des Literaturbüros Thüringen. Erfurt 1998.

Weitere Beiträge in „Gegenworte“, „Intendenzen – Zeitschrift für Literatur“[3], „Palmbaum – Literarisches Journal aus Thüringen“ und „Theater der Zeit“.

Illustrationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Traude Korosa: haust der wind in deinem haar. Gedichte. Wien 2004. ISBN 3-902373-05-9.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brechthaus Berlin
  • 2000: Haus Dacheröden Erfurt
  • 2001 Galerie p.s.kunst Wien

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kulturbahnhof Kassel
  • 1994: Kunstverein Jena
  • 1996: Grafik, Kunstverein Eisenturm Mainz
  • 1997: Karikatur, Kunstverein Eisenturm Mainz
  • 1998: Fotografie, Kunstverein Eisenturm Mainz
  • 2002: Palais Palffy, Wien
  • 2003: Art Innsbruck
  • Büchermuseum der Deutschen Bibliothek

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992 erhielt Ines Eck den Anna-Seghers-Preis der Akademie der Künste[4]
  • Ecks Arbeiten wurden unter anderem für den Alfred-Döblin-Preis, den Europäischen und Hamburger Dramatikpreis und den Gabriele Münter Preis nominiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Literatur von und über Ines Eck im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. textlandschaft.de
  2. kunstlandschaft-spandau.de
  3. Eck bei Gegenworte
  4. Preisträger des Anna-Seghers-Preises

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